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Agritechnica-Neuheit

Strautmann Magnon 11 Ladewagen schafft 22 mm Kurzschnitt

Zur kommenden Saison 2024 wird der Magnon11 in einer Vorserie mit begrenzter Stückzahl verfügbar sein. Der Serieneinlauf ist für die Saison 2025 geplant.

Lesezeit: 2 Minuten

Auf Milchviehbetrieben hat die Schnittlänge des Erntegutes einen sehr großen Einfluss auf die Futterqualität. Kurz geschnittenes Erntegut lässt sich im Silo besser verdichten. Fehlgärungen werden dadurch vermieden und die Qualität des wertvollen Futters gesteigert. Durch weniger Selektion im Futtertrog verbessern sich Tiergesundheit und Milchleistung nachhaltig.

Daher hat Strautmann den neuen Magnon 11 mit einer Schnittlänge von nur 22 mm entwickelt und bietet damit nach eigener Aussage den kürzesten Schnitt am Markt an. Diese Baureihe wäre somit eine Alternative für die Betriebe, die bislang aufgrund der kurzen Schnittlänge den Feldhäcksler bevorzugt haben, heißt es am Stand des Herstellers auf der Agritechnica.

Unterschied zum Magnon 10

Seit der Agritechnica 2019 ist Strautmann mit dem Magnon 10 bereits im Markt vertreten, welcher eine Schnittlänge von 35 mm aufweist. Der neue Magnon 11 ergänzt nun das Produktprogramm in diesem Segment. Die beiden Baureihen sind in großen Teilen baugleich. Die Flex-Load Pick-up, das Continuous-Flow-System, das Fahrwerk sowie Aufbau und Dosieraggregat sind identisch.

Die Besonderheiten des Magnon 11 liegen im Rotor mit Antrieb sowie im Schneidwerk. Mit 84 Messern erreicht die neue Ladewagenserie eine theoretische Schnittlänge von nur 22 mm. Die bekannte Messersicherung „Exact-Cut“ wird auch im Magnon 11 verbaut. Sie sichert jedes Messer einzeln ab und verfügt über die bekannten Vorteile der Messersicherung mit Punktauslösung und automatischer Rückstellung. Die 84 Messer mit beidseitigen Schneiden sind drehbar. Das Schneidwerk hat keinerlei Schmierpunkte und ist somit sehr wartungsarm.

Für hohe Traktorleistung optimiert

Die Förderzinken des Integralrotors sind mit 10 mm breiten Hardox-Zinkenplatten und zusätzlicher Aufpanzerung an der Zinkenspitze ausgestattet. Dadurch soll eine äußerst gleichmäßige Schnittqualität bei geringstem Verschleiß sichergestellt sein, verspricht der Hersteller.

Bei allen Magnon-Modellen treibt ein Ölbadgetriebe mit integriertem Planetensatz den Rotor an. Durch hohe Drehzahlen im Antriebsstrang wird so eine niedrige Drehmomentbelastung der Bauteile erreicht und der Antrieb geschont. Aufgrund des höheren Kraftbedarfes durch die kurze Schnittlänge wird der Magnon 11 mit Antriebsgetrieben in verstärkter Ausführung und einer Absicherung von 3.000 Nm ausgestattet. Damit werden auch höchste Schlepperleistungen zuverlässig von der Maschine aufgenommen und eine lange Lebensdauer der Komponenten sichergestellt.

Zur kommenden Saison 2024 wird der Magnon11 in einer Vorserie mit begrenzter Stückzahl verfügbar sein. Der Serieneinlauf ist für die Saison 2025 geplant.

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