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Trends in der Rodetechnik: Neues rund um den Roder

Bei der Rodetechnik stehen in Hannover vor allem im Kartoffelbereich interessante Neuheiten. Zwei Entwicklungen bekommen Silbermedaillen.

Lesezeit: 3 Minuten

Updates für den Puma

AVR rüstet den vierreihigen Selbstfahrer Puma 4.0 mit neuen Komfortmerkmalen auf. Die Maschinen erhalten laut Hersteller serienmäßig das Autosteer. Hier steuert ein spezieller Sensor hinter den Krautschläger die Vorderräder des Roders und die Maschine folgt automatisch den Reihen. Das System soll auch in Fahrgassen oder am Hang präzise arbeiten.

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Bei Blockaden lässt sich jetzt Laufrichtung der Aufnahme reversieren. Das System Comfort Drive überwacht automatisch die Rodetiefe und optimiert so die Menge des Bodens, die durch den Roder läuft. Dadurch lassen sich die Rodegeschwindigkeit und damit auch die Flächenleistung der Maschine erhöhen.

Keiler: Die zweite Generation

Ropa stellt in Hannover die zweite Generation des Kartoffelroders Keiler vor. Die Konstrukteure des RK22 haben das vollhydraulische Antriebskonzept überarbeitet. Die Maschine hat eine interne, elektronisch geregelte LS-Arbeitshydraulik. Axialkolben-Verstellpumpen ersetzen die vormaligen Zahnradpumpen, der Keiler hat bis zu sieben LS-Pumpen an Bord.

Alle Reinigungseinheiten lassen sich stufenlos einstellen. Bei der hydraulisch geregelten Tiefenführung der Rodeeinheit übernimmt Ropa ein System vom Zuckerrübenroder Tiger bzw. Panther. Weitere Details sind die optimierte Krauttrennung, eine integrierte Bunkerwaage, eine verbesserte Lenkachse, die visualisierte Bedienoberfläche des Terminals und die Telematik.

Grimme mit zwei Medaillen

Grimme stellt auf der Agritechnica einige interessante Neuentwicklungen vor:

  • Wechselnde Böden oder Kartoffeln für unterschiedliche Verwendungs­zwecke: Auf wachsenden Betrieben steigen die Anforderungen an die Roder. Besonders gilt das für die Trenntechnik, die je nach Konstruktion den Fokus auf Leistung oder maximale Schonung legt. Mit dem ChangeSep kann man jetzt aus der Traktorkabine per Knopfdruck zwischen Fingerband und Abstreifwalzen wechseln und so den Roder schnell auf die Bedingungen optimieren. Das Wechseltrenngerät ChangeSep erhält eine Silbermedaille.
  • In vielen Regionen roden die Bauern die Kartoffeln maschinell, doch danach werden die Knollen von Hand aufgesammelt. Im Rahmen eines Joint Ventures mit einem indischen Hersteller hat Grimme einen Reihenleger mit einem neuartigen, klappbaren zweiten Siebband entwickelt. Die Maschine soll sich auch für Traktoren ab 40 PS eignen und deutlich weniger Knollen verschütten als vergleichbare Geräte. Dafür gibt es Silber.
  • Der CropAnalyser erfasst direkt auf dem Roder das Größenspektrum der Kartoffeln als auch Beimengungen. Das System arbeitet mit einem Laser und kann die Ergebnisse teilflächenspezifisch aufzeichnen. Dadurch lassen sich Rückschlüsse auf die Standort­bedingungen oder die Sorteneigenschaften ziehen.
  • Grimme baut die Reihe EVO aus. Das neue, zweireihige Modell EVO 260 ist der Nachfolger des Roders SE 260. Alle Aggregate werden direkt ­mechanisch oder vollhydraulisch angetrieben. Die Maschinen haben zwei Trenngeräte und lassen sich auch mit dem ChangeSep ausstatten.

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