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Wassermassen

Hochwasser in Deutschland – So gehen Landwirte damit um

Das Hochwasser lässt viele Landwirte aktuell um ihre Felder bangen – ein Ende ist aktuell kaum in Sicht. Unsere Leserinnen und Leser berichten, wie es gerade bei Ihnen vor der Tür aussieht.

Lesezeit: 3 Minuten

Auch im neuen Jahr hält das Hochwasser in vielen Teilen Norddeutschlands weiter an. Vor allem in Niedersachsen, Bremen, Sachsen-Anhalt und Thüringen warnen die Behörden auch weiterhin vor der aktuellen Gefahrenlage. Diese wird sich laut der Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes wohl auch in den kommenden Tagen nicht entspannen, denn es sind weitere, teils starke, Niederschläge angekündigt.

Auch Landwirtinnen und Landwirte sind stark betroffen, denn viele Ackerflächen und Wiesen stehen unter Wasser. Auf Nachfrage über topagrar.com und unseren Instagram-Account @topagrar meldeten rund 10 % der befragten Personen eine akute Hochwasserlage rund um ihren Betrieb. Bei rund einem weiteren Drittel seien die Felder (zum Teil) überflutet. Diese Angaben sind nicht repräsentativ, zeigen aber ein deutliches Bild.

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Kampf gegen das Wasser: Bestände schützen oder nur noch abwarten?

Wir haben außerdem nachgefragt, wie unsere Leserinnen und Leser mit dem Wasser auf ihren Feldern umgehen und was sie zum Schutz der Bestände tun. Ein Teil der top agrar-Community auf Instagram ist noch zuversichtlich und kann etwas gegen das Wasser unternehmen:

  • „Abwarten“

  • „Gräben ziehen“

  • „Teilweise das Wasser abgraben, aber oft ist das nicht möglich. Wir können nur warten und hoffen.“

  • „Derzeit ist es nur das Grünland“

  • „In Senken mit dem Pflug im Herbst eine kleine Rinne ziehen, dass das Wasser ablaufen kann“

  • „Wir können teilweise auf den gesäten Flächen das Wasser abpumpen“

Vor allem das Ziehen neuer Entwässerungsgräben auf den Feldern, kann in einigen Gebieten schon deutliche Abhilfe schaffen. Was dabei gesetzlich erlaubt ist und worauf Sie achten sollten, erklärt unser Experte in diesem Beitrag:

Viele Landwirtinnen und Landwirte müssen allerdings dabei zusehen, wie ihre Bestände weiterhin unter den Wassermassen verschwinden:

  • „Auf einer Fläche versäuft das Wintergetreide. Wahrscheinlich säen wir dort im Frühjahr Sommergetreide oder Mais.“

  • „Am Stausee gibt es leider keine andere Möglichkeit, als die Wiesen überfluten zu lassen“

  • „Zum Schützen ist es deutlich zu viel Wasser. Mal sehen, wie lange der Dinkel Luft anhalten kann…“

  • „Viel kann man nicht machen, das Wasser steht auch auf den umliegenden Feldern“

  • „Wir machen nichts.“

Auch im hessischen Taunus seien die Böden sehr stark aufgeweicht, schreibt Andre über Instagram. Es gebe aber keine überlaufenden Bäche oder Seen, es sei „alles noch im grünen Bereich“. Anders sieht es bei Susette Laffin aus Thüringen aus, sie schreibt: „Unser Weizen ist seit Tagen unter Wasser.“

Wie es aktuell bei einigen unserer Leserinnen und Lesern vor der Tür aussieht, seht ihr hier:

Sind auch Sie aktuell vom Hochwasser oder den starken Niederschlägen betroffen? Dann schreiben Sie uns gerne, wie es bei Ihnen aussieht und wie Sie ggf. gegen das Wasser auf ihren Feldern vorgehen. Nutzen Sie dafür gerne die Kommentarfunktion unter diesem Beitrag sowie unter unseren Social Media-Beiträgen, schreiben Sie uns eine Mail oder eine Nachricht über Instagram mit dem Stichwort „Hochwasser“.

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