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DNA-Untersuchung läuft

Schwer verletzt - Wolf könnte erstmals einen Menschen angegriffen haben

Im brandenburgischen Landkreis Elbe-Elster soll es zum vermeintlich ersten Wolfsübergriff auf einen Menschen gekommen sein. Ein Spaziergänger wurde schwer verletzt und liegt im Krankenhaus.

Lesezeit: 2 Minuten

Die hohe Ausbreitung der Wölfe in der dicht besiedelten Kulturlandschaft könnte nun zum vermeintlich ersten Übergriff auf einen Menschen geführt haben. Medienberichten zufolge wurde ein 47-jähriger Mann bei einem Waldspaziergang mit seinem Hund bei Doberlug-Kirchhain angegriffen, schwer verletzt und liegt aktuell im Krankenhaus.

Das Tier habe den Hund des Mannes angegriffen, woraufhin dieser eingeschritten war. In der Folge sei er mehrfach gebissen worden, so der rbb. Der Verletzte sagte laut dem bericht, "es war ein Schäferhund mit einer ungewöhnlichen Färbung, die er so noch nicht gesehen hat", so ein Polizeisprecher. "Ein Wolf lässt sich nicht ausschließen."

Der mutmaßliche Wolf habe nach einer gewissen Zeit vom Hund des Mannes abgelassen, woraufhin sich dieser zu seinem Auto retten konnte, um Hilfe zu holen. Das Landesumweltamt sei über den Vorfall informiert worden, so der Polizeisprecher. Dort würden nun Untersuchungen laufen, ob es sich tatsächlich um einen Wolf handelt oder nicht. So werden beispielsweise die Bisswunden des Opfers auf Wolfs-DNA untersucht.

Jagdverband mahnt, dass es nun reicht

Aus Sicht des Landesjagdverbandes Brandenburg hat die Wolfsproblematik mit dem aktuellen Vorfall eine ganz neue Eskalationsstufe erreicht. In Brandenburg soll es 1.000 Wölfe geben. „Die enorm hohe Anzahl an Wölfen in Brandenburg ist kein haltbarer Zustand. Es ist leider keine Überraschung, dass so ein Vorfall früher oder später passiert“, sagt der Präsident des Landesjagdverbandes Brandenburg (LJVB), Dr. Dirk- Henner Wellershoff. Es ist fünf nach 12, der Wolf muss ins Jagdrecht aufgenommen und der aktuelle Wolfsbestand in Brandenburg muss dramatisch reduziert werden, sagt Dr. Wellershoff weiter.

Der LJVB fordert von der Landesregierung schnelle und unbürokratische Lösungen zum Schutz der ländlichen Bevölkerung in Brandenburg.

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