top agrar plus Zukunft der Tierhaltung

Borchert: „Am Tierwohl kommt keine politische Partei mehr vorbei“

Die Finanzierung von Tierwohl muss Teil der Koalitionsverhandlungen werden, drängt Bundesminister a.D. Borchert. Beim CDU-Vorschlag für einen privaten Fonds mit gesetzlicher Umlage ist er skeptisch.

Trotz vieler Studien ist die Finanzierung der Borchert-Pläne zum Umbau der Tierhaltung vor der Bundestagswahl offen. Der Vorsitzende des Kompetenznetzwerks Nutztierhaltung und Bundesagrarminister a.D., Jochen Borchert, erläutert im Interview, warum er von einem privatwirtschaftlichen Fonds wenig hält und weiterhin für staatliche Tierwohlprämien mit einer Finanzierung über eine Steuer plädiert.

Einige CDU-Agrarpolitiker werben für eine alternative Tierwohlfinanzierung über einen privatwirtschaftlichen Fonds, der mit einer gesetzlich festgelegten Umlage von Handel und Gastronomie gespeist wird. Bringt das die Umsetzung Ihres Borchert-Konzepts voran?

Borchert: Das Konzept ist nicht abgestimmt und hat keine Mehrheit bei den Agrarpolitkern in der CDU/CSU Fraktion. Es birgt einen großen Aufwand an Bürokratie bei der Eintreibung der Umlage beim Handel, der Gastronomie oder den Flaschenhälsen in der Schlacht- und Molkereiwirtschaft. Im CDU-Wahlprogramm steht, dass ein Finanzierungsmodell über staatliche Verträge abgesichert wird und den Landwirten Planungssicherheit gewährleisten soll. Das ist entscheidend. Eine solche Planungssicherheit können...

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