Einloggen / Registrieren

Startseite

Schlagzeilen
Messen & Termine
Themen
Wir für Euch
Sonstiges

Stilllegung 2024 Nässe auf den Feldern Güllesaison

Eiweiß-Futtermittel

Deutlich mehr heimische Leguminosen verfüttert

Die Verfütterung von heimischen Leguminosen hat im Vergleich zum vergangenen Wirtschaftsjahr rund 60 % zugenommen. Den größten Zuwachs verzeichnen die Futtererbsen. Aktuelle Zahlen vom BZL.

Lesezeit: 2 Minuten

Für die Wirtschaftsjahre 2017/18 bis 2020/21 hat das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) im „Feed Protein Balance Sheet“ eine Zeitreihe zur Herkunft und Menge des in Deutschland verfütterten Eiweißes (Rohprotein) zusammengestellt. Das Inlandsfutter macht 2020/21 mit 120 Mio. t. den größten Teil des Gesamtfutteraufkommens aus. Importbedarf bestehe nach wie vor bei Futtermitteln mit höheren Proteingehalten wie Sojaschrot.

Den größten Anteil am Gesamtfutteraufkommen hatte 2020/21 Raufutter mit 69 % (87,7 Mio. t), während auf Getreide 19 % und Rapsschrot 3 % entfallen. Die restlichen neun Prozent (11 Mio. t) verteilen sich auf Hülsenfrüchte wie Sojaschrot, Ölsaaten, weitere Ölkuchen/Schrote, sonstige Nebenprodukte sowie nichtpflanzliche Quellen.

Newsletter bestellen

Das Wichtigste aus Agrarwirtschaft und -politik montags und donnerstags per Mail!

Mit Eintragung zum Newsletter stimme ich der Nutzung meiner E-Mail-Adresse im Rahmen des gewählten Newsletters und zugehörigen Angeboten gemäß der AGBs und den Datenschutzhinweisen zu.

Verfütterung heimischer Leguminosen gestiegen

Die Verfütterung von heimischen Leguminosen hat im Vergleich zum vergangenen Wirtschaftsjahr 2019/20 um rund 60 % zugenommen. Das gilt sowohl für Körnerleguminosen wie Acker- und Sojabohne, Erbse und Lupine als auch für die Leguminosen zur Ganzpflanzenernte wie Luzerne und Klee. Den größten Zuwachs verzeichnen die Futtererbsen von 94.000 (2019/20) auf nunmehr 204.000 Tonnen.

Eiweißlücke sinkt auf 18 %

Das „Feed Protein Balance Sheet“ zeigt auch die sogenannte „Eiweißlücke“. Sie entspricht dem Anteil des importierten Futters am Gesamtfutteraufkommen, jeweils umgerechnet in den Proteingehalt. Die Daten für das Wirtschaftsjahr 2020/21 zeigen: Insgesamt stammen 82 % des Gesamtfutteraufkommens (bezogen auf den Rohproteingehalt) aus dem Inland. Bei der Eiweißlücke von % handelt sich hauptsächlich um hochwertige Proteinfuttermittel wie Soja, das aus Übersee importiert wird.

Das vorläufige „Feed Protein Balance Sheet“ für das Wirtschaftsjahr 2020/21 ist in Form einer Zeitreihe auf www.ble.de/futter zu finden.

Mehr zu dem Thema

1

Bereits 1 Leser haben kommentiert!

Werden Sie top agrar-Abonnent und teilen Sie Ihre Meinung mit anderen Lesern.
Jetzt abonnieren
Sie haben bereits ein Abonnement?
Jetzt einloggen.
top + top informiert ins Frühjahr

3 Monate top agrar Digital + gratis Wintermützen-Set + Gewinnchance für 19,80 €

Wie zufrieden sind Sie mit topagrar.com?

Was können wir noch verbessern?

Weitere Informationen zur Verarbeitung Ihrer Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Vielen Dank für Ihr Feedback!

Wir arbeiten stetig daran, Ihre Erfahrung mit topagrar.com zu verbessern. Dazu ist Ihre Meinung für uns unverzichtbar.