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USDA: Größere globale Maisernte 2024 trotz Minus in Brasilien

Global könnte 2023/24 deutlich mehr Mais geerntet werden als zuvor, trotz reduzierter Aussicht in Brasilien. Infolgedessen dürften auch Verbrauch, Welthandel und Vorräte zunehmen.

Lesezeit: 2 Minuten

Das US-Landwirtschaftsministerium hat in seinem jüngsten Bericht zu Angebot und Nachfrage an den globalen Maismärkten, seine Prognose für die weltweite Erzeugung gesenkt. Die Behörde taxiert diese jetzt auf 1,233 Mrd. t, was einem Minus gegenüber der Vormonatsschätzung von 3,2 Mio. t entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr wäre dies dennoch ein Plus von 76,6 Mio. t.

13 Mio. t weniger Brasilien erwartet

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Ausschlagegebend für die leicht zurückgenommenen Erwartungen sind in erster Linie auf Brasilien zurückzuführen. Nach einem schwierigen und verzögerten Start in die Saison dürften sowohl die Erträge als auch die Fläche hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückbleiben. In der Folge senkte das USDA seine Prognose um 3 auf 124 Mio. t brasilianischen Mais für die aktuelle Saison. Damit würde das Rekordergebnis 2023 um 13 Mio. t verfehlt werden. Allerdings dürfte auf dem südamerikanischen Kontinent, aufgrund einer voraussichtlich größeren Ernte in Argentinien, mit 193,3 Mio. t fast 8,7 Mio. t größer ausfallen als noch 2023.

In der Folge senkte das USDA auch seine Prognose für den globalen Verbrauch, auch wenn dieser weniger deutlich nach unten korrigiert wurde. Insgesamt dürften mit 1.199,8 Mio. t rund 41,9 Mio. t mehr verbraucht werden als noch in der vorangegangenen Saison, als das kleinere Angebot und die hohen Preise begrenzenden Faktoren waren. Im Vormonat hatte das USDA den globalen Verbrauch noch um 1,2 Mio. t höher eingeschätzt.

Maishandel über Vorjahr

Der globale Maishandel wird nach wie vor deutlich über dem Niveau des Vorjahres gesehen. Mit voraussichtlich 200,8 Mio. t wurde die Januarprognose nur marginal gesenkt. Während die brasilianischen Exporte angesichts der kleineren Ernte geringer ausfallen dürfte, erwartete die US-Behörde einen Anstieg der Maisausfuhren der Ukraine um 2 Mio. t gegenüber Vormonatsschätzung auf 23 Mio. t. Das Vorjahresergebnis würde dadurch dennoch um 4,1 Mio. t verfehlt werden.

Des Weiteren prognostiziert das USDA, das die EU rund 23 Mio. t Mais importieren dürfte. Im Januar hatte das Ministerium noch 0,5 Mio. t mehr erwartet. Damit würde die Union rund 0,15 Mio. t weniger Mais einführen als noch in der Vermarktungssaison 2022/24.

Endbestände: plus 22 Mio. t

Die globalen Endbestände taxiert das US-Landwirtschaftsministerium jetzt auf 322,1 Mio. t, rund 3,2 Mio. t weniger als noch im Januar. Im Vergleich zum Vorjahr dürften die Endbestände der laufenden Saison 2023/24 dennoch um 21,8 Mio. t zunehmen.

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