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Weizen und Rapskurse im Plus

Die Kurse für Weizen und Raps an der Pariser Terminbörse Matif starteten mit Gewinnen in die laufende Woche. Am Kassamarkt stehen die Zeichen auf Abwarten.

Lesezeit: 2 Minuten

Wettermarkt beim Weizen

An der Chicagoer Börse (CBoT) bestimmt der Wettermarkt den Kursverlauf: Für den Mittleren Westen wird dringend benötigter Niederschlag angekündigt, was Ende letzter Woche zu roten Zahlen führte. Die Matif in Paris präsentierte sich dagegen fester. Für die Lieferung Basis September 23 notiert die Börse am Montag um 5 €/t höher als Ende letzter Woche bei 252 €/t. Niedrigere Ernteerwartungen in wichtigen Weizenanbaugebieten wie Russland und Westeuropa wirken sich preistreibend aus. Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) senkte vergangene Woche seine Ernteprognose für Getreide aufgrund der Witterungsbedingungen um 1,2 Mio. t (vorherige Schätzung) auf 42 Mio. t.

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Auch in Russland wurden die Ernteprognosen gesenkt: Das Analysehaus SovEcon hat seine bisherige Prognose der Getreideernte um 2,3 Mio. t auf 134 Mio. t reduziert. Die Ankündigung Russlands mit hoher Wahrscheinlichkeit im Juli aus dem Getreideabkommen im Schwarzen Meer auszusteigen, hat bisher kaum Reaktionen auf den Börsen ausgelöst. Am Kassamarkt bleibt es ruhig, vor Beginn der Ernte werden kaum noch Mengen gehandelt.

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Raps leicht erholt

Die Rapspreise an der Pariser Börse haben sich nach einem Abwärtstrend in der letzten Woche am Montag wieder leicht erholt. Der August Termin wird bei 442 €/t notiert und liegt damit 27 €/t unter dem Preisniveau des vergangenen Dienstags. Ausschlaggebend für die Preiskurven sind weiterhin mögliche hitze- und dürrebedingte Ernteausfälle, sowohl beim Raps in der EU und Deutschland als auch bei der Sojabohne in den USA. Der Deutsche Raiffeisenverband schätzt die Rapsernte 2023 jetzt auf 4,1 Mio. t (Vorjahr 4,3 Mio. t). Im Mai hatte der Verband noch 130.000 t mehr prognostiziert.

Die aktuell wieder höheren Börsenpreise führen nicht zu einer Belebung des Kassamarktes. Die Umsätze bleiben weiterhin gering, es wird die neue Ernte abgewartet. Die Trockenheit in Teilen Deutschlands führt zu Unsicherheiten bezüglich der Ernteerwartungen, sodass kaum neue Vorkontrakte für die Ernte 2023 geschlossen werden.

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