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topplus Vegetarische Ernährung

Hälfte der Europäer isst weniger Fleisch, ein Viertel kauft regelmäßig Ersatzprodukte

Weniger Fleisch, mehr Fleisch- und Milchersatzprodukte: Eine aktuelle Studie hat 7.500 Verbraucher in Europa zu ihrem Ernährungsstil befragt.

Lesezeit: 3 Minuten

Eine in dieser Woche veröffentlichte Studie hat 7.500 Menschen in in zehn europäischen Ländern nach ihrem Konsumverhalten und ihren Einstellungen zu einer pflanzenbasierten Ernährung befragt. Hier kommen die wichtigsten Aussagen.

  • Insgesamt gaben 51% der Befragten an, ihren Fleischkonsum im vergangenen Jahr reduziert zu haben. Das sind der Studie zufolge 11% mehr als 2021. In Deutschland haben dies 59% der Befragten gesagt. Das ist mehr als in jedem anderen untersuchten Land, dicht gefolgt von Italien und Frankreich.
  • Deutschland ist mit 40% Spitzenreiter beim Anteil von Flexitariern. Das sind Menschen, die zwar Fleisch essen, aber versuchen, ihren Fleischkonsum zu reduzieren und dabei eben auch häufig zu pflanzlichen Alternativen greifen. Als Hauptmotivation, ihren Fleischkonsum zu verringern, nennen die Befragten aus Deutschland Gesundheit, Tierschutz und Umweltschutz.
  • 28% der Befragten in Europa gaben an, mindestens einmal pro Woche pflanzenbasierte Alternativprodukte zu konsumieren. Das sind mehr als im Jahr 2021. In dem Jahr sagten dies 21% der Befragten.

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  • Das größte Hindernis, zu pflanzlichen Alternativen zu greifen, ist für die Menschen in Deutschland nach wie vor der meist höhere Preis der Produkte. 39% der Befragten gaben an, dass pflanzliche Optionen zu teuer seien. Auch beim Geschmack gibt es weiter Verbesserungsbedarf, denn 30% der Menschen in Deutschland sagen, dass pflanzliche Optionen noch nicht gut genug schmecken.
  • Die Studie will politischen Handlungsbedarf im europäischen Lebensmittelsektor herausgearbeitet haben. So hätten 63 % der europäischen Verbraucher angegeben, dass sie sich mehr Transparenz bei der Produktzertifizierung wünschen.

Zur Studie

Die Studie zum Thema pflanzenbasierte Ernährung wurde veröffentlicht von der Nichtregierungsorganisation ProVeg. Der eingetragene Verein setzt sich laut Satzung für einen "zukunftsfähigen Ernährungsstil und eine landwirtschaftliche Kultur ein, die vegetarisch bzw. vegan, ökologisch, ethisch und sozial verantwortlich sowie ökonomisch tragfähig sind".Die Studie wurde gemeinsam mit der Universität Kopenhagen, der Universität Ghent sowie dem Marktforschungsunternehmen Innova Market Insights erarbeitet.

Die Ergebnisse der Studie basieren auf einer zwanzigminütigen Online-Umfrage unter 7.500 Teilnehmern (mit rund 750 Befragten pro Land und allen Befragten über 18 Jahren). Die Umfrage wurde im Juni 2023 durchgeführt und knüpft an eine frühere Umfrage vom Juni 2021 an, deren Ergebnisse in diesem Bericht verwendet werden, um Veränderungen in Verhaltensweisen und Einstellungen in den letzten zwei Jahren zu vergleichen.

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