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topplus IG-Milchbarometer

Starker Euro schwächt Milchprodukte aus der EU

Das IG-Milchbarometer ist im Dezember gesunken. Die neusten Berechnungen des MEG Milchboard zeigen, dass weiterhin keine kostendeckende Milchproduktion stattgefunden hat.

Lesezeit: 2 Minuten

Ende Dezember sinkt das aus den Börsenkursen der zukünftigen zwölf Monate berechnete IG-Milchbarometer gegenüber dem Vormonat um 0,5 Ct auf 46,3 Ct/kg Milch.

Das Barometer gilt als Frühindikator für mögliche zukünftige Entwicklung des Milchmarktes und errechnet sich aus den Börsenkursen von Butter und Magermilchpulver. Es soll Milcherzeuger bei der Einschätzung der Marktsituation und bei der Milchmengenplanung unterstützen. Berechnet wird es vom ife Institut in Kiel im Auftrag des Deutschen Raiffeisenverbandes und der Interessengemeinschaft Genossenschaftliche Milchwirtschaft (IG Milch).

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Die Veränderung der Barometerwerte resultiert aus den Preissenkungen an der EEX-Börse für die in den zukünftigen zwölf Monaten gehandelte Butter (-1,2%) sowie das gehandelte Magermilchpulver (-0,7%).

Die grüne IG-Milchbarometerkurve vom 20. Dezember (siehe Grafik) hat sich im Vergleich zum Vormonat über alle Liefertermine reduziert. Demzufolge haben sich die Preiserwartungen für die Zukunft leicht abgeschwächt, befinden sich aber immer noch auf hohem Niveau.

2024 höhere Marktverwertung als 2023 erwartet

Für das Jahr 2024 wird derzeit die Marktverwertung auf einem leicht höheren Niveau als im Mittel des Jahres 2023 gesehen. Obwohl nach wie vor China als wichtiger Nettoimporteur auf der Nachfrageseite schwächer eingeschätzt wird. Zudem hat auch die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Milchprodukte auf dem Weltmarkt durch den etwas stärkeren Euro nachgegeben.

Solange für Europa und die Weltmärkte, wie derzeit, keine deutlich größeren Wachstumsraten im Angebot an Rohmilch erwartet werden, bleiben die Preiserwartungen auf höherem Niveau.

MEG-Milchboard: Milcherzeugungskosten bei 47,92 Cent/kg

Im Rückblick auf den Milchmarkt der vergangenen Monate kommt das MEG Milchboard zu dem Schluss, dass Kosten und Erlöse der deutschen Milcherzeugung weiterhin in einem Missverhältnis stehen. Die Milcherzeugungskosten waren im Oktober 2023 mit 47,92 Cent pro Kilogramm um 1,81 Cent pro Kilogramm niedriger als im Juli 2023. Der Milch Marker Index liegt damit wie im Januar 2023 wieder bei 116. Auch die Preis-Kosten-Ratio verbesserte sich leicht auf 0,86.

Die Rindererlöse (+ 1,18 Ct/kg) und Milchauszahlungspreise (+0,69 Ct/kg) sind leicht gestiegen. Die Gesamterzeugungskosten verringerten sich im Vergleich zum Juli 2023 kaum (-0,63 Ct/kg).

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