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DLG-Feldtage 2024: Tipps für den Besuch in Erwitte

„Out of the Box“ lautet das Motto der diesjährigen DLG-Feldtage, die mit Neuerungen im Programm aufwarten. Zu sehen sind neue Sorten, außergewöhnliche Kulturen, aber auch Feldroboter und Drohnen.

Lesezeit: 5 Minuten

Vom 11. bis 13. Juni präsentieren auf den DLG-Feldtagen rund 350 Aussteller im nordrhein-westfälischen Erwitte ihre Neuheiten für den Pflanzenbau. Ganz nach dem diesjährigen Motto „Out of the Box“ will die DLG eine Plattform für innovative und außergewöhnliche Ansätze schaffen.

Das Programm will dazu ermuntern, bekannte Wege zu verlassen – auch angesichts der Herausforderungen durch Klimawandel und politische Rahmenbedingungen. Neben neuen Sorten oder außergewöhnlichen Kulturen sind auch Innovationen wie Agro-Photovoltaik oder Drohnen auf dem 55 ha großen Feldtagsgelände zu sehen.

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Feldroboter neu im Programm

In diesem Jahr stehen neben bekannten Formaten auch einige Neuheiten auf dem Programm. So hat die DLG z. B. das Wissens- und Diskussionsangebot an den themenbezogenen Treffpunkten und auf den Bühnen erweitert.

Die neue DLG-Plaza bietet einen zentralen Treffpunkt zum Austauschen und Netzwerken. Neben Informationen aus den DLG-Ausschüssen oder Landtechnikprüfungen sind hier auch Demoparzellen z. B. mit reihenbezogenem Ackerbau und alternativen Kulturen zu sehen. Auf den drei DLG-Bühnen (DLG-Expert Stage, Feldtage Stage, Plaza Stage) werden über 70 Fachveranstaltungen angeboten. Die Formate reichen von kurzen Popup-Talks, über Experteninterviews bis hin zu Podiumsdiskussionen.

Neu ist in diesem Jahr zudem der Bereich  FarmRobotix . Hier dreht sich alles um autonome Maschinen, Künstliche Intelligenz und andere digitale Lösungen. Maschinenvorführungen von Feldrobotern werden um Diskussionsrunden mit Experten ergänzt. Mit dabei ist zudem das bereits bekannte International Field Robot Event, bei dem internationale Studenten-Teams ihre selbst konstruierten Feldroboter gegeneinander antreten lassen.

Vielfältige Themenschwerpunkte

Bei den Treffpunkten, die sich über das Gelände verteilen, können Besucher ihr Wissen in verschiedenen Themenbereichen vertiefen. Am Treffpunkt Ökolandbau sind neben den klassischen Feldfrüchten auch alternative Kulturen wie Kichererbsen, Hirse oder Hanf zu sehen. Auf der DLG-Plaza sind zudem Diskussionsrunden zu den Perspektiven des Ökolandbaus, Vermarktungsthemen sowie den Bio-Wertschöpfungsketten geplant. Weitere Treffpunkte gibt es zu den folgenden Themen:

Dort finden im Laufe der Tage immer wieder Popup-Talks statt, die jeweils kurze Impulse zum jeweiligen Thema geben sollen.

Der Tag der Wertschöpfungsketten greift am Donnerstag, den 13. Juni einen weiteren Themenschwerpunkt auf. Dabei rückt die ganze Wertschöpfungskette vom Feld bis zum Handel in den Fokus. Dazu gehören Diskussionsrunden und Expertentalks über Themen wie pflanzliche Proteine, Qualitätsweizenvermarktung und die Bio-Wertschöpfungskette.

Fast 5 Stunden Maschinenvorführungen

Bei den Maschinenvorführungen demonstrieren 77 Gespanne täglich Technik aus den folgenden sechs Themenfeldern:

  • mechanische Unkrautbekämpfung,

  • flache Bodenbearbeitung,

  • Mehrtank-Drillmaschinen,

  • chemischer Pflanzenschutz,

  • Mineraldüngerstreuern, bis hin zu

  • Technik zum Heben, Laden, Befüllen.

Einen Ausgleich zum Fachprogramm bietet die neue DLG CropNight  am 12. Juni. Hier können Besucher den Tag entspannt bei Musik, Drinks und Essen ausklingen lassen. Tickets sind für 10 € im DLG-Shop erhältlich.

Zu Gast auf Gut Brockhof

Gastgeber der Feldtage ist in diesem Jahr das Gut Brockhof. Der Gemischtbetrieb liegt am Rand der Soester Börde. Verwalter Holger Tägder bewirtschaftet den Betrieb seit fast 30  Jahren. Die 300 ha bewirtschaftete Ackerfläche sind insgesamt relativ homogen und bestehen zum Großteil aus Lösslehmböden mit 67 bis 72 Bodenpunkten. Neben dem Ackerbau gehören außerdem noch die Betriebszweige Hähnchenmast, Biogaserzeugung und Forstwirtschaft zum Betrieb.

„Im Ackerbau steht für mich die Nachhaltigkeit an vorderster Stelle“, erklärt Holger Tägder. Deshalb vermeidet er enge Fruchtfolgen und baut auf seinen Flächen stattdessen viele verschiedene Kulturen an. Seine fünf­jährige Fruchtfolge setzt sich wie folgt zusammen: Kartoffeln – Winterweizen/ Wintergerste – Zuckerrübe/Wickroggen – Mais – Winterweizen/Wintergerste. Auf 3,5 ha steht außerdem die Durchwachsene Silphie.

In der Biogasanlage verwertet Tägder neben Feldfrüchten auch den betriebseigenen Hähnchenmist sowie Wirtschaftsdünger von Nachbarbetrieben. Der produzierte Gärrest wird mittels Gärrestverdampfung zu ASL und Dickschlamm aufbereitet. Mit dem so entstandenen Dünger gelingt es auf Gut Brockhof, die Nährstoffkreisläufe effektiv zu schließen.

Tipps für den Besuch

Die DLG-Feldtage haben vom 11. bis 13. Juni 2024 täglich von 9 und 18 Uhr geöffnet. Die Online-Ticketpreise belaufen sich auf:

  • 20 € für ein Tagesticket,

  • Schüler, Studenten, Rentner und Menschen mit Behinderung zahlen 12 €,

  • Halbtagestickets ermöglichen für 11 € den Eintritt ab 14 Uhr.

  • Ab 20 Teilnehmern gibt es Gruppentickets für 18 € je Person. Schülergruppen zahlen ab 10 Teilnehmern 8 €.

  • DLG-Mitglieder haben an zwei Tagen freien Eintritt.

Wer die Tickets vor Ort kauft, muss einen kleinen Aufschlag bezahlen.

Anfahrt: Mit dem Auto erreichen Sie das Gut Brockhof über die Navigationsadresse Brockhof 1, 59597 Erwitte. Direkt am Ausstellungsgelände gibt es kostenlose Parkplätze.

Mit der Bahn sind die Feldtage gut über den Bahnhof Lippstadt erreichbar. Von hier aus fahren zwischen 8 und 18 Uhr alle 15 Minuten Minibusse zum 7 km entfernten Gelände.

Für diejenigen, die sich Hotelkosten und weite Anfahrten sparen möchten, gibt es dieses Jahr erstmalig das DLG-Feldtage-Camp. Hier sind Stellplätze für Zelte und Wohnmobile sowie sanitäre Anlagen verfügbar. Wer weder Zelt noch Wohnmobil hat, kann sich in eine der Glamping-Hütten einmieten. Weitere Informationen finden Sie unter:  www.dlg-feldtage.de 

top agrar- Speeddating

Fünf Landwirte präsentieren beim Praktiker-Speed-Dating von top agrar auf den DLG-Feldtagen innovative Ideen vom eigenen Acker – und das kurz und knapp. Zuhören und mitdiskutieren können Sie am 12. Juni um 14 Uhr live auf der Plaza Stage. Mit dabei sind:

  • Tobias Pabst, der im Kartoffelbau auf Querdammbegrünung als Ero­sionsschutz setzt.

  • Konrad Harbort kartiert seine Felder intensiv mithilfe einer Drohne. Mit den Daten erfasst er u. a. Unkrautbefall und die Bestandesentwicklung.

  • Rebekka Stünkel baut Chia in Norddeutschland an und vermarktet die exotische Kultur an eine regionale Bäckerei.

  • Alexander Schierholz schwört auf regenerative Landwirtschaft und bestellt seine Flächen ausschließlich im No-Till-Verfahren. Auch Mobgrazing und Agroforsten haben ihren Platz im Betrieb.

  • René Döring setzt u. a. auf pflug­losen Anbau, vielfältige Fruchtfolgen mit mehr als 18 Kulturen und Blühstreifen.

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