top agrar plus Pflanzenschutz

Glyphosat-Verbote und Insektenschutzregeln sind scharf gestellt

Am Mittwoch den 8. September treten die neuen Regeln für den Insektenschutz in Kraft. Ab jetzt gelten die Einschränkungen für den Gebrauch von Glyphosat und Gewässerrandstreifen.

Die Bundesregierung hat die Ende Juni beschlossenen Regeln zum Insektenschutz scharf gestellt. Am 7. September sind die Änderungen in der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden. Sie gelten damit ab Mittwoch den 8. September.

Pflanzenschutzverbote in Schutzgebieten

Die neue Verordnung beinhaltet Pflanzenschutzverbote für Herbizide und Bienen- und Bestäuber-gefährliche Insektizide in nationalen Schutzgebieten wie Naturschutzgebieten, Nationalparks und gesetzlich geschützten Biotopen. In FFH-Gebieten gelten die Verbote nur für Grünland und Wald.

Glyphosat im Ackerbau nur noch in Ausnahmefällen

Teil der Verordnung ist außerdem der stufenweise Ausstieg aus der Glyphosat-Nutzung bis 2024. Der Wirkstoff soll ab sofort nur noch in Ausnahmefällen in der Landwirtschaft zum Einsatz kommen. Verboten ist danach die Anwendung von Glyphosat neben den Schutzgebieten auch in Wasserschutzgebieten und Heilquellenschutzgebieten. Das Verbot betrifft auch Kern- und Pflegezonen von Biosphärenreservaten. Zudem ist die Spätanwendung mit Glyphosat vor der Ernte nicht mehr erlaubt.

Außerhalb der Schutzgebiete bleibt der Glyphosat möglich:

  • Für die Bekämpfung von Problemunkräutern, d h. Unkräuter, die auch bei ausreichender Bodenbearbeitung nur schwer zu bekämpfen sind. Ob das so ist, soll im Einzelfall beurteilt werden. Beispiele sind...

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