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EuGH-Gutachten

Wolfsjagd jetzt in einigen Regionen Spaniens erlaubt

Die Generalanwältin des Europäischen Gerichtshofs hält eine Bejagung des Wolfes in Regionen mit stabilen Populationen für möglich. Ein Urteil der Richter wird in einigen Monaten erwartet.

Lesezeit: 2 Minuten

Die Bejagung des Wolfes könnte in Teilen Spaniens zulässig sein. Zu dieser Einschätzung kommt die Generalanwältin des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), Juliane Kokott, in einem aktuellen Gutachten.

Ein Urteil der EuGH-Richter in dieser Sache könnte in einigen Monaten folgen. Oft wird dem Gutachten der Generalanwältin gefolgt, obwohl dies nicht zwingend ist.

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Im vorliegenden Fall geht es um die Frage, ob in der spanischen Autonomen Gemeinschaft Kastilien und Léon die Jagd auf den Wolf nördlich des Flusses Duero erlaubt sein soll. Dort gibt es stabile Populationen des Beutegreifers.

Insgesamt gilt der Erhaltungszustand des Wolfes in Spanien dem Gutachten zufolge allerdings als „ungünstig“. Aus Sicht von Kokott gibt es daher „keinen Zweifel daran“, dass der Wolf in Spanien südlich des Flusses Duero dem höchsten Schutzstatus der EU-Habitatrichtlinie unterliegt. Die Generalanwältin stellt allerdings klar, dass auch der Zustand stabiler Populationen regelmäßig geprüft werden müsse.

Ein Urteil mit großer Reichweite?

Das Obergericht Kastilien und León will nun vom Europäischen Gerichtshof wissen, ob trotzdem die regionale Bejagung mit der EU-Habitatrichtlinie vereinbar ist.

Die Klärung dieser Frage durch den EuGH dürfte auch für Mitgliedstaaten wie Bulgarien, Finnland, Griechenland, die drei baltischen Länder sowie Polen und die Slowakei von Interesse sein. Dort unterliegt der Wolf nämlich teilweise oder vollständig dem schwächeren Schutz der EU-Habitatrichtlinie.

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