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Gemeinsame Plattform für Handelsgespräche in der Schwebe

Es holpert weiter bei der Bildung einer Plattform von Landwirtschaft und Lebensmitteleinzelhandel. Ein Treffen von Koordinationszentrale und Agrardialog sucht unter schwierigen Vorzeichen einen Weg.

Lesezeit: 2 Minuten

Wie geht es weiter in den Verhandlungen zwischen Landwirtschaft und Lebensmitteleinzelhandel? Und vor allem in welcher Form? Diese Fragen stellen sich am Freitag bei einem Präsenztreffen zwischen den Verbänden des Agrardialogs, die aus den Bauernprotesten hervorgegangen sind, und der im September gegründeten Koordinationszentrale (ZKHL), die von Bauernverband, Raiffeisenverband und Handelsverband getragen wird.

Krisentreffen am Freitag

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Es ist ein Krisentreffen, denn bisher haben die verschiedenen Verbände trotz vieler Gespräche noch keinen gemeinsamen Nenner gefunden. Am Freitag treffen die Spitzen von DBV, DRV, Handelsverband und ZKHL-Leitung mit den Wortführerinnen und Wortführern des Agrardialogs in Düsseldorf auf neutralem Boden zusammen. Mit dabei sind nach Informationen von top agrar und Wochenblatt auch die großen vier Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels.

Agrardialog steckt rote Linien ab

Im Vorfeld tritt der Agrardialog selbstbewusst auf. In einer Pressemeldung vom Donnerstag schließen die Agrardialog-Verbände aus, „zum Juniorpartner der ZKHL“ gemacht zu werden. Einer „Integration in die Zentrale Koordinierungsstelle Handel-Landwirtschaft (ZKHL)“, wollen sie nicht ohne Weiteres zustimmen. Das Gleiche gelte für eine Überführung der im Agrardialog erarbeiteten Sachstände, heißt es weiter.

Veränderungen in ZKHL-Satzung gefordert

Gemeinsame Sache mit der ZKHL kann es danach wohl nur geben, wenn diese sich auf Veränderungen in ihrer im September beschlossenen Satzung bereit erklären würde. Laut deren Satzung sind vier der sieben Vorstandssitze den Gründungsmitgliedern der ZKHL vorbehalten. Aus Sicht des Agrardialogs sind damit Mehrheiten der Gründer vorgegeben. Der Agrardialog fürchtet darin unterzugehen und hat einen Gegenvorschlag erarbeitet.

Handel hat sich für ZKHL entschieden

Anfang Oktober hatte der bisher mit dem Agrardialog verhandelnde Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels (BVLH) beschlossen, die von der DLG moderierten Gespräche im Agrardialog zu beenden und ganz zur neuen ZKHL, in der er auch Mitglied ist, zu wechseln. Seitdem stehen die landwirtschaftlichen Verbände des Agrardialogs allein da.

Scheitern nicht ausgeschlossen

Ein Scheitern der Gespräche mit der ZKHL planen die Agrardialog-Verbände bereits ein. „Sicher ist, dass das Engagement der landwirtschaftlichen Vertreter, die im Sinne der Bäuerinnen und Bauern agieren, nicht abreißen wird. Auch wenn nun die Vertreter des Lebensmitteleinzelhandels und der Verarbeiter in die ZKHL übertreten sollten“, schreiben sie im Vorfeld des Krisentreffens am Freitag.

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