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Nach Sprengung der Ammoniak-Pipeline: Getreidedeal wackelt wieder

Die längste Ammoniak-Pipeline der Welt zwischen dem russischen Samara und Odessa wurde auf ukrainischem Territorium gesprengt. Moskau könnte nun aus dem Getreidedeal aussteigen.

Lesezeit: 2 Minuten

Nach der Sprengung der Pipeline Toljatti -Odessa, durch die in Russland produziertes Ammoniak zum Hafen von Odessa zur Weiterverschiffung geleitet wurde, steht das Getreideabkommen zwischen Russland und der Ukraine auf der Kippe. Die Wiederinbetriebnahme der Pipeline war nämlich eine wichtige Forderung Moskaus als Gegenleistung für die Übereinkunft mit der Ukraine. Diese wurde zuletzt bis zum 17. Juli 2023 verlängert.

Russland kündigte unterdessen an, die Zahl der Schiffe mit Destination Pivdennyi-Seehafen zu beschränken. Allerdings wurde von dort nach Daten der Vereinten Nationen (UN) seit dem 16. Mai 2023 kein Getreide mehr verschifft. Vor diesem Hintergrund dürften sich die Chancen für fortgesetzte Lieferungen von Agrarprodukten über den Schwarzmeerkorridor weiter verschlechtert haben.

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Gegenseitige Schuldzuweisungen

Die Ammoniakpipeline wurde nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch zwei Tage zuvor gesprengt. Der betroffene Pipelineabschnitt befinde sich in der Nähe des Dorfes Masiutivka in der ostukrainischen Provinz Charkiw. Das Ministerium schreibt die Sprengung ukrainischen Saboteuren zu. Derweil berichtete der Charkiwer Provinzgouverneur, dass russische Truppen die Pipeline mehrmals bombardiert hätten.

Die Pipeline ist mit einer Länge von 2 470 km die längste Ammoniak-Pipeline der Welt. Allerdings ist die Anlage seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine im Februar 2022 nicht mehr betrieben worden. Zuvor wurden jährlich schätzungsweise 2,5 Mio t Ammoniak über die Fernleitung zu insgesamt drei Schwarzmeerhäfen für den internationalen Export transportiert. Der wichtigste war hierbei der bei Odessa gelegene Pivdennyi-Seehafen.

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