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topplus Winter-Tipps für Rinderhalter

So schützen Sie Kälber im Winter optimal

Kleine Kälber mögen es besonders im Winter trocken und warm. Was gegen kalte Temperaturen hilft, lesen Sie hier.

Lesezeit: 2 Minuten

Kälber unter drei Wochen sind anfällig für Kältestress, weil sie weniger Körperfett und Haare haben. Feuchtes Fell sowie Ohren, Nase, Beine und die Nabelschnur sind besonders gefährdet. Ein trockenes Haarkleid isoliert. Kälberställe und Iglus sollten an einem witterungssicheren Ort stehen und täglich eingestreut werden. Stroh, das den Tieren bis zu den Knien reicht, bietet eine gute Isolierung. Kälberdecken können die Körpertemperatur eines Kalbes um bis zu 4 °C erhöhen. Tagsüber darf das Kalb darunter nicht schwitzen.

Neugeborene Kälber sollten mit Stroh oder einem Handtuch trockengerieben werden. Die Kolostrumgabe ist doppelt wichtig: Sie liefert Immunschutz sowie Proteine und Fette, die der Stoffwechsel für die Wärmeproduktion benötigt.

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Brauchen Kälber im Winter mehr Energie?

Wenn die Temperaturen sinken, steigt der Energiebedarf der Kälber. Bei Minusgraden benötigen sie 30 % mehr Energie nur für den Erhalt. Entsprechend sollte die Menge und/oder Konzentration der Tränke steigen. Beispielsweise von sechs auf acht Liter pro Tag. Die Milch sollte möglichst warm sein. Bei einer ad libitum-Tränke sind mehrere Portionen sinnvoll, um das Einfrieren der Milch zu vermeiden. Eine häufigere Fütterung stabilisiert auch den Pansen-pH-Wert. Warmes Wasser sollte direkt nach der Fütterung bereitstehen, damit die Kälber Wasser trinken, bevor sie sich hinlegen.

Neben den Jungtieren haben auch ältere Rinder bei Kälte einen erhöhten Energiebedarf, um Körpertemperatur bzw. Leistung aufrechtzuerhalten. Die angebotene Futtermenge sollte gegebenenfalls erhöht werden.

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