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Bundestierschutzbeauftrage meint es ernst mit dem Verbandsklagerecht

Die neue Bundestierschutzbeauftragte Kari will mehr Schutz „für alle Tierarten“ und hält ein bundesweites Verbandsklagerecht für ein probates Mittel, das durchzusetzen.

Lesezeit: 2 Minuten

Schon bei ihrem Amtsantritt im Juni hatte die Bundestierschutzbeauftragte, Ariane Désirée Kari, deutlich gemacht, wie wichtig ihr ein Verbandsklagerecht auf Bundesebene in Tierschutzfragen ist. Nun hat sie noch einmal nachgelegt.

Bei ihrer Vorstellung im Ernährungsausschuss des Bundestags stellte Kari gestern fest, das Verbandsklagerecht habe sich beim Umweltrecht habe sich das bewährt. Wenn es nach ihr geht, sollen nun auch Tierschutzorganisationen mit so einem Instrument mehr Einfluss auf die Einhaltung von Tierschutzstandards bekommen.

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Die 36-Jährige kündigte darüber hinaus an, den Tierschutz für alle Tierarten, Nutztiere wie Haustiere, stärker in den Fokus zu nehmen. Dabei will sie mit Tierschutzorganisationen und anderen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) zusammenarbeiten und stärker als bisher auch soziale Medien nutzen.

Lücken beim Tierschutz schließen

Parallel dazu sollen rechtliche Rahmenbedingungen und Verordnungen zum Tierschutz angepasst, verbessert und vorhandene Lücken geschlossen werden. In der Ausbildung für angehende Tiermediziner und angehende Juristen soll das Thema mehr Raum erhalten, zudem plant Kari die Einführung einer gemeinsamen Jahrestagung für Tiermediziner und Juristen.

Auch im Umgang mit Haustieren sollen die Bürger stärker sensibilisiert werden. Zusammen mit ihren vier Mitarbeitern wolle sie einen Heimtierratgeber entwickeln, kündigte Kari an. Auf dieser Wissensplattform sollten Fragen zur Herkunft und zum Umgang mit Haustieren erläutert werden. Der Online-Handel mit Tieren brauche eine Überarbeitung, und es sei zu überlegen, ob der Sachkundenachweis ausgeweitet werden müsse.

Tiertransporte regulieren

Obwohl die Bundestierschutzbeauftragte weisungsfrei vom Bundeslandwirtschaftsministerium agiert, soll sie die Regierung beraten und unterstützen. Das werde vor allem auch bei der anstehenden Novelle des Tierschutzgesetzes der Fall sein. So wolle sich Kari für ein nationales Verbot von langen Tiertransporten einsetzen und auch auf EU-Ebene Änderungen in dem Bereich vorantreiben.

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