Schweinefleisch

Als Schweinefleisch bezeichnet man die verzehrbaren Teile des Hausschweins, das meist zur Fleischerzeugung gehalten wird und die domestizierte Form des Wildschweins darstellt. Im Jahr 2014 lag der Pro-Kopf-Verbrauch von Schweinefleisch in Deutschland bei rund 53 kg und fiel damit im Vergleich zu den Vorjahren leicht ab. Dennoch gilt das Schweinefleisch weiterhin als beliebteste Fleischsorte und wichtiger Ernährungsbestandteil der Deutschen. Neben einem etwa 20%igen Anteil von Eiweiß enthält das Schweinefleisch außerdem das Mineral Eisen, das als wichtiges Spurenelement für den Menschen gilt. Gleichzeitig begünstigt Fleisch bei überdurchschnittlichem Konsum durch gesättigte Fettsäuren, eine erhöhte Kalorienmenge und das Fehlen von ausgleichenden Ballaststoffen das Auftreten von Herz- Kreislauferkrankungen und sollte laut Experten daher immer in Maßen verzehrt werden. Bei der Zubereitung von Schweinefleisch besteht außerdem die Gefahr einer Infektion durch verschiedene Parasiten, wenn das Fleisch nicht durchgegart oder gepökelt wurde. In der Schweineproduktion dauert ein so genannter Produktionszyklus, der mit der Empfängnis beginnt und mit dem Transport zur Schlachtung endet, 305 Tage, wobei die Trächtigkeitsperiode der Tiere etwa 115 Tage beträgt. Kritische Stimmen und Tierschutzorganisationen wie die PETA beanstanden in Deutschland die Haltungsbedingungen der Tiere in Mastanlagen und den fehlenden Tierschutz in Schweinezuchtbetrieben.

Am Münchner Schlachthof muss das Fleisch von rund 650 Schweinen verbrannt werden. Der Grund: Es wurden Tiere geschlachtet, die zuvor nicht von einem Amtsveterinär untersucht wurden, berichtet die ...

Brasilien führte 2018 weniger Geflügel- und Schweinefleisch aus. Importsperren und Hygienemängel störten die Geschäfte.

Supermärkte locken Käufer gerne mit Angeboten in die Läden. Lockmittel war zuletzt häufiger das Rindfleisch.

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