Zuletzt aktualisiert am 29.07.21 um 7:49 Uhr

Thema

Agrarreform (GAP)

Ab 2023 werden die EU-Agrarprämien über die reformierte Gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP) ausgezahlt. Dann soll die Honorierung von Leistungen wichtiger sein als der Flächenbesitz.

Für die neue Agrarreform gibt es noch eine Übergangszeit bis 2023. Erst ab dann werden die Agrarzahlungen nach den neu verhandelten Auszahlungsmodalitäten ausgegeben. Sie führt neue Grundvoraussetzungen (Konditionalität) ein, die alle Landwirte für den Bezug der Basisprämie einhalten müssen. Im Gespräch sind mindestens 3 % Brache und ein Umwandlungsverbot von Dauergrünland in Mooren und Feuchtgebieten. 25 % der Direktzahlungen sollen zudem künftig an noch höhere Umwelt- und Klimaleistungen geknüpft sein. Um Geld aus diesen 25 % zu erhalten, müssen Öko-Regelungen (Eco-Schemes) umgesetzt werden. Dazu gehören Blühflächen und Brachen, der Anbau von Leguminosen, extensiver Anbau und Agroforstsysteme.

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